Schweizer Koalition für die kulturelle Vielfalt gegründet Die globalen Bemühungen, erst den Handel und nun vor allem auch die Dienstleistungen (durch den Abschluss des GATS, General Agreement on Trade in Services) zu liberalisieren, bedrohen die kulturellen Aktivitäten in den einzelnen Ländern akut. Durch dieses Abkommen sollen alle noch bestehenden Hindernisse für den weltweit freien Handel nicht nur mit Waren, sondern auch mit Dienstleistungen beiseite geschafft werden. Dazu gehören auch einzelstaatliche Schutzmechanismen wie Quoten oder Subventionen. Die Forderung nach ungehindertem Marktzugang zu den gleichen Bedingungen für alle potenziellen Teilnehmer steht dadurch im Raum. Die Kulturschaffenden werden dabei ganz einfach zu den Dienstleistungen im Sinne der freien Marktwirtschaft gezählt und kulturelle Produkte ausschliesslich als Unterhaltungsprodukte betrachtet, vergleichbar mit jedem anderen Erzeugnis und deshalb auch denselben Handelsregeln unterworfen.
Anmerkung: Die UNESCO-Konvention ist unterdessen von der UNESCO-Generalversammlung verabschiedet worden. 148 Staaten haben dafür gestimmt (auch die Schweiz), zwei dagegen (USA, Israel) und vier haben sich der Stimme enthalten. Damit die Konvention in Kraft tritt, muss sie nun von mindestens 30 Staaten ratifiziert werden - gegen den erbitterten Widerstand der USA. Weitere Informationen unter www.coalitionsuisse.ch.
Beat SantschiVerfasst von: b.schenkel am Donnerstag, 03. November 2005, 10:49 Uhr >>> weiterlesen... 'Schweizer Koalition für die kulturelle Vielfalt gegründet' (2703 Zeichen mehr)  |
Musik als Beruf Auf die Frage, wie Studenten einer Musikhochschule auf die Idee gekommen sind, Musik zu studieren, antworten viele, dass mindestens ein Elternteil ebenfalls Berufsmusiker ist, oder seinerzeit intensiv mit Musik in Berührung gekommen ist. Die Vorbildrolle nimmt also einen wichtigen Platz ein.
Dies gilt aber nicht nur für Musiker. Allerdings ist die Entscheidung zugunsten der Musik wesentlich emotionsgeladener als bei anderen Berufen. Das liegt mit Sicherheit daran, dass die Kinder von früh auf ihre Eltern - oftmals auch an Feiertagen und im Urlaub - häufig auf ihrem Instrument spielen sehen und hören. Die musikalische Vergangenheit (oder Gegenwart) der Eltern bietet auch noch den Vorteil, dass diese sich direkt und intensiv an der Entwicklung und späterer Förderung ihrer Kinder beteiligen können.
Verfasst von: b.schenkel am Dienstag, 04. Oktober 2005, 16:30 Uhr >>> weiterlesen... 'Musik als Beruf' (1521 Zeichen mehr)  |
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