Die Realitäten des Berufslebens Die berufskundlichen Mittagsforen an der Musikhochschule Zürich/Winterthur als Vorbereitung auf die Realitäten des Berufslebens während des Grundstudiums
Wir vom SMV wissen es schon lange: von allen qualifizierten Studienabgängern im Bereich der Orchesterinstrumente finden weniger als die Hälfte eine feste Anstellung in einem der VESBO-Orchester. All die anderen, die sogenannten Freischaffenden beschäftigen uns sehr und ihre sozial relativ unsichere Lage wird dafür sorgen, dass dieses auch noch lange so bleiben wird. Wir wissen aber auch, dass es unter ihnen einige gibt, die ein künstlerisch interessantes und befriedigendes Leben führen und dass sie davon auch gut leben können.
Verfasst von: b.schenkel am Dienstag, 28. Juni 2005, 14:01 Uhr >>> weiterlesen... 'Die Realitäten des Berufslebens' (1727 Zeichen mehr)  |
Nur nicht zu früh nachdenken! Das Sinfonieorchester Basel als Studienobjekt (und Gegenstand Basler Kulturpolitik)
Es ist schon ein erstaunlicher Vorgang: Da beschliesst die Regierung des Kantons Basel-Stadt, die Subvention für das Sinfonieorchester Basel ab August 2006 jährlich um 1,8 Millionen Franken zu kürzen. Danach gibt sie bei der Firma IMG Artists eine Studie in Auftrag, die «Funktion, Stellung und Leistungsfähigkeit der Stiftung Basler Orchester im Zusammenhang mit der Struktur des subventionierten klassischen Musiklebens in Basel» untersuchen soll.
Mit anderen Worten: Erst wird gestrichen und gekürzt, dann wird analysiert. So funktioniert sie, die Basler Kulturpolitik.
Verfasst von: b.schenkel am Freitag, 13. Mai 2005, 12:18 Uhr >>> weiterlesen... 'Nur nicht zu früh nachdenken!' (3352 Zeichen mehr)  |
DVD gegen CD Laut Statistik eines französischen Instituts geht jedes Jahr der Verkauf der Klassik-CDs in Europa um circa 5% zurück, dagegen steigt der Verkauf von Klassik-DVDs (Oper und Konzertaufnahmen) jedes Jahr um denselben Prozentsatz. Auch das Fernsehen sendet immer mehr Opern und Konzerte. Hatte etwa der berühmte Dirigent Sergiu Celibidache recht, als er in einem Interview behauptete, dass die Musik intensiver erlebt werden kann, wenn sie aufhört – wie so oft – nur als Hintergrund-Musik degradiert zu werden und wenn Gestik, Raum und Bilderlebnis hinzukommen. Maestro Celibidache jedenfalls war davon überzeugt, denn zu seinen Lebzeiten erlaubte er lediglich die Veröffentlichung seiner Konzerte in Videoaufzeichnungen und keine einzige Plattenaufnahme.
Verfasst von: b.schenkel am Montag, 11. April 2005, 12:48 Uhr >>> weiterlesen... 'DVD gegen CD' (869 Zeichen mehr)  |
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